Waffengesetzrevision: Die Pro-Argumente

Die Befürworter der Waffenrechtsrevision legen weniger Wert auf die tatsächlichen Anpassungen, sondern mehr auf die Mitgliedschaft der EU im Schengen-Raum. So betonen die Befürworter vor allem, dass ein Austritt aus dem Schengen-Abkommen schlecht wäre für die Schweizer Sicherheit, den Tourismus, die Reisefreiheit, den Aussenhandel und die Organisation des Asylwesen. Weiter betonen die Befürworter, dass die Revision mit den schweizerischen Anpassungen, welche das Milizsystem und die Schiesstradition berücksichtigen, durchaus verhältnismässig sei. Argumenten, dass die Waffenrechtsrevision ein Diktat der EU wäre, setzen die Befürworter entgegen, dass die Schweiz die Vorlage durchaus an Schweizer Verhältnisse anpassen konnte. So ist beispielsweise der Besitz halbautomatischer Waffen in der Schweiz noch immer erlaubt, in der EU nicht mehr. Weiter argumentieren die Befürworter, dass die Schweiz nicht nur das Schengen-, sondern auch das Dublin-Abkommen braucht, welches die Zusammenarbeit der europäischen Staaten im Asylbereich regelt. Ein Alleingang der Schweiz würde – so die Gegner – in einem Chaos im Umgang mit Asylanträgen enden.

  • Ich bin 17 Jahre alt und besuche des Gymnasium am Münsterplatz. Ich interessiere mich für Politik und Geschichte und möchte letzteres auch studieren. Als Vizepräsidenten des Vereins übernehme ich die Aufgabe, alle mit zu vielen und zu ambitionierten Ideen den Kopf zu füllen.

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