Waffengesetzrevision: Die Contra-Argumente

Die Gegner des Waffenrechts sind aus verschiedenen Gründen gegen die Revision. Sie argumentieren einerseits, dass die Neuerungen nichts gegen Terror nützen, da in der Schweiz bisher noch keine Terroranschläge mit den neu reglementierten Waffen verübt worden sind. Deshalb, so argumentieren die Gegner, verstossen die Richtlinien gegen das Gebot der Verhältnismässigkeit. * Ausserdem betrachten die Gegner die Waffenrechtsrevision als Eingriff in die Privatsphäre und das Recht auf Besitz der Schweizer Bürger. Sie befürchten ausserdem, dass das Waffenrecht nach Annahme dieser Revision stetig verschärft wird und so letztendlich zu einer Bedrohung für die Schiesstradition und Schützenvereine der Schweiz wird. Zum Problem mit dem Schengen-Abkommen meinen die Gegner, dass die EU die Schweiz auch nicht aus Schengen ausschliessen wird, wenn die Schweiz die Richtlinien ablehnt. Die Gegner gehen davon aus, dass die Schweiz wirtschaftlich zu wichtig für die EU ist, um aus dem Schengen-Abkommen ausgeschlossen zu werden.Zuletzt machen die Gegner geltend, dass Bürger, die heute mit Waffen leben, ohne gefährdeter wären, da sie sich im Falle eines Einbruchs oder Überfalls nicht mehr wehren könnten.

  • Ich bin 17 Jahre alt und besuche des Gymnasium am Münsterplatz. Ich interessiere mich für Politik und Geschichte und möchte letzteres auch studieren. Als Vizepräsidenten des Vereins übernehme ich die Aufgabe, alle mit zu vielen und zu ambitionierten Ideen den Kopf zu füllen.

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