Viva con Agua ist ein gemeinnütziger Verein, der durch eine Jugendbewegung entstanden ist. Er setzt sich dafür ein, dass alle Menschen auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Der Verein vertritt die Überzeugung, dass Wasser, die Quelle alles Leben auf der Erde, ein Menschenrecht ist. Er kämpft dafür, dass auch vermehrt Menschen in Entwicklungsländern freien Zugriff zu sanitären Anlagen und sauberem Trinkwasser haben. Nur wenn man ausreichend Trinkwasser, Zugang zu sanitären Anlagen und eine gewisse Schulung im Bereich Hygiene hat, können bessere Lebensumstände entstehen. Durch diese Faktoren können Hunger und Armut schrittweise überwunden werden. Denn obwohl sauberes Trinkwasser offensichtlich als Menschenrecht gilt, verfügen mehr als 748 Millionen Menschen auf der Welt nicht über reines Trinkwasser. Und auch die Zahl der Menschen, die ohne vernünftige Hygienebedingungen auskommen müssen, ist enorm gross.

Diesen Zustand wollen die Mitarbeitenden von Viva con Agua verbessern, indem sie auf kreative Weise Leute anregen, in ihrem offenen Netzwerk mitzuwirken und zu spenden. Jeder von uns kann, auch auf ganz simple Art und Weise, das Projekt unterstützen. Zum Beispiel indem man an einem der vielen Konzerte, die Viva con Agua unterstützen, seinen Pfand-Becher in eine ihrer Tonnen wirft. So kann jeder ohne grosse Umstände einen kleinen Teil zu einem gemeinnützigen Projekt beitragen. Diese Spenden werden dann für die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wie der Welthungerhilfe oder Helvetas eingesetzt. Somit kommt es zu einer gewissen Umverteilung der Ressourcen und des Geldes.

Durch dieses Projekt werden die Lebensbedingung von zahlreichen Menschen verbessert und dies geschieht auf einer einfachen und kreativen Basis. Das Projekt hat sich sehr schnell weiterentwickelt und ist stark gewachsen, unter anderem durch prominente Unterstützung wie den Rapper Black Tiger. Aber auch der Fussballclub FC Sankt Pauli spielt für Viva con Agua eine wichtige Rolle. Mit der Zeit hat der Verein immer mehr mit Festivals, Konzerten, Fussballspielen und Ausstellungen zusammengearbeitet.

Zweifellos haben die Mitarbeitenden von Viva con Agua seit ihrer Gründung im Jahr 2005 viel bewirkt und wandelten sich nach eigenen Angaben von einer chaotischen Jugendbewegung zu einer seriösen Non-Profit-Organisation.

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